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Zur Person

Peter Petersen wurde als am 26. Juni 1884 in der Nähe von Flensburg geboten. Seine Eltern waren Bauern und er erfuhr das Aufeinander angewiesen sein in der Dorfgemeinschaft. Nach dem Abitur studierte er Psychologie, Theologie und Geschichte und schloss 1909 sein Studium für „Lehramt an höheren Schulen“ (Gymnasium) in Leipzig ab, wo er auch sein Referendariat begann. Nach seinem Wechsel nach Hamburg kam er erstmals mit Gedanken der Schulreformbewegung in Kontakt. (Schule und Unterricht sollen fortan vom Kinde ausgehen.) 1920 übernahm er die Leitung der Realschule in Hamburg-Winterhunde. Dieser Schule war es wichtig das „volle Leben“ in die Schule hineinzunehmen, Lernräume außerhalb der Schule zu finden, die Fächertrennung zu überwinden und einen Arbeitsunterricht zu kultivieren, der es jungen Menschen ermöglicht, selbstständig und interessengeleitet zu lernen.

1923 ging er an die Uni Jena und richtete die der Universität angeschlossene Versuchsschule nach seinen Ideen ein. Er fasste seine Ideen im „kleinen Jena-Plan“ zusammen.

Ab 1927 wurde er weltweit zu Vorträgen über seinen pädagogischen Ansatz eingeladen.

1948 wurde er als Dekan der Universität abgesetzt, 1949 erhielt er Prüfungsverbot und 1950 wurde seine Schule als ein sehr gefährliches Überbleibsel aus der Weimarer Republik geschlossen.

Am 21. März 1952 starb Petersen in Jena.